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Im Auftrag der Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde e.V. ist erschienen:
In Amerika verstorbene Pfälzer. Sterbenotizen und Nachrufe aus der Zeitung ›Der Pfälzer in Amerika‹ 1884—1917
Band 1: 1884—1897
Schriften zur Bevölkerungsgeschichte der pfälzischen Lande, Folge S-030
hrsg. von Roland Paul und Christa Becker.

Der Band kann beim Verein für 35 € erworben werden. Zum Onlineshop
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Als folgende bürgerliche Besitzer fand Karin Holl Jost Grim (1586), Christian Eckart (vor 1604), Hans Fritz (1604), Endres Brand (1617), Velten Hofmann (1629) sowie Johann Mohr aus Holland (nach dem 30jährigen Krieg), der an der Pest starb (1667). Das Verzeichnis seines Nachlasses bezeugt dessen Wohlstand. Die Immobilie – der Turm hatte nun einen Anbau sowie eine Scheuer – wurde von Werner Wagner ersteigert (vor 1670). Dessen Witwe verkaufte das Anwesen ca. 1678 an Hans Jakob Kissel (+ 1697). In einem Erbteilungsvertrag (1709) wurde das Anwesen dem Schwiegersohn Johann Jacob Moos zugesprochen. Dieser verkaufte esan Martin Anton, der 1719 das Dach erneuern und seine Initialen an einem Balken vermerken ließ. Nächster Besitzer war sein Schwiegersohn Johannes Reichert. Dieser musste das Anwesen mit dem Wohnturm wegen Schulden für 750 Gulden an Familie Georg Jacob Adlof verkaufen.

Von dieser gelangte der Turm im 19. Jahrhundert nacheinander in den Besitz der Familien Schuppert, Stauffer und Belzer.