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Abresch, Johann Edmund
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5.12.1838 Neustadt - † 27./29.9.1884 Neustadt; 1864 Mühlenbesitzer der Würzmühle [Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3097] in Neustadt [Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3097] gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig Adolph *Abresch, 1866/72 Gutsbesitzer in Neustadt; 1868 Kaufmann zu Neustadt, 1869 Rentner und Kaufmann in Neustadt; Sohn des Mühlenbesitzers auf der Würzmühle in Neustadt Ludwig Adam *Abresch und der Adele Born; °° 26.5.1864 mit Anna Bar­bara Elisabetha Koelsch; Vater der Anna Carolina Louise Abresch (geb. 30.10.1864, Pate ist Ludwig Adolf Abresch, Mühlenbesitzer in Neustadt), Johann Eduard Abresch (geb. 27.4.1688 Neustadt), Carl Theodor Emil Abresch (geb. 17.1.1686 Neustadt), Johann Wil­helm Emil Abresch (geb. 1.7.1869 Neustadt), Johanna Auguste Emma (geb. 24.1872 Neustadt) und Johanna Elisabetha Abresch (geb. 31.3.1876 Neustadt) [Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen: Familienregister ref. KB Neustadt, Best. XIV Schl. 1.0]. Wegen der Umbauten an der Mühle heißt es in der Neustadter Zeitung Nr. 51 vom 20.4.1854 unter der Rubrik „Bekanntmachungen“: „Durch Anschlag am Stadthause wird bekanntgegeben, daß die Gebrüder Abresch um nachträgliche Concession zur Errichtung der in ihrem Werke, Würzmühle, befindliche Turbine nachgesucht haben“ Zur Verhandlung hierüber wurde Termen anberaumt auf 9.5.1854. Weiter heißt es: „Bei diesem Anlasse soll auch über das angebrachte Gesuch um Tieferlegung der Schwelle, Verbreitung des Schutzes und Errichtung eines Streichwehres an obiger Mühle verhandelt werden.“ [Neustadter Zeitung Nr. 51 vom 20.4.1854] Nach Bachverlegung 1868/69 Bau eines neuen Mühl- und Lagergebäudes, ersteres durch Brand 1876 zerstört und 1877 erneuert. Zu dieser Zeit Bau des Südtraktes mit Wohnhaus und Pförtnerloge, Remise und Stall (1891 erweitert). 1878 Bau der Villa durch Ludwig Adolf Abresch (1837-1909) und Otto Abresch (1841-1922). Das jenseits des Bachs gelegene Kesselhaus von 1875 wurde 1897 er­weitert. 1898 Konstituierung „Würzmühle AG“. 1912-1938 Wattefabrik, seit 1941 Möbelfabrikation. Heute Eigenbetrieb Stadtentsor­gung [Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, Bd. 1, a.a.O., S. 266; vgl. auch Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281].

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