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Veit, Johann Peter
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im katholische Kirchenbuch von Großsteinhausen als „Feit“ angegeben [Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 29 iVm. S. 57 (Eintrag zu Carl Kelsch und Anna Catharina Feit)] ; geb. um 1693 - † 4.5.1743 [Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 29]. Müller und Erbauer der Kirschbacher Mahlmüh­le nahe dem Kirschbacherhof, heute OT von Dietrichingen, östlich vom Flughafen Zweibrücken gelegen [Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194]. Er er­hielt am 11.4.1739 einen Erbbe­standsbrief über die neu erbaute Kirschbacher Mahlmühle; °° mit Rebecca Beyer; Vater des Müllers und Betriebsnach­folgers Benedikt *Veit [Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 29] und der Anna Catharina Feid (°° 4.5.1742 mit Carl Kelsch) [Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 29 iVm. S. 57]. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Kirschbacher Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben [LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 196-202; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194]: “wird durch die Waltzhauser Bach (= *Felsalbe) getrieben, welche aus dem Weiher der Elschbacher Mühle bei Pirmasens ent­springt; liegt 1/4 Stunde vom Hof Kirschbach entfernt, ebensoweit von der Großsteinhauser Mühl und eine halbe Stund von der Waltz­hauser Mühle. Ist vor etl: Jahren gantz neu aufgebauet worden, hat drey unterschlechtige Wasserräder, wovon das eine einen Mahl-, das an­dere einen Schehlgang und das 3te die Ohlig-Mühl treibet. Im Winter muß die Mühle bei hohem Wasser und im Sommer wegen tro­ckenen Wetters zu Zeiten still stehen. Das Wasser wird durch ein Wehr mit Schließ ca. 40 Schritt oberhalb der Mühle vom Bach in den Mühlgraben abgeleitet. Ist 1740 erbaut worden, entrichtet 10 fl. an Geld und 9 Ma. Korn an die verwitwete Herzogin in Zwei­brücken (= Pfalzgräfin Karoline von Pfalz-Zweibrücken). Nur die Kirschbacher Hofbeständer sind in die Mühle gebannt. Zu Zeiten mahlen hier auch Einwohner umliegender Ortschaften. Der Müller handelt auch mit Mehl nach Zweibrücken. Der Besitzer, deßen Vatter die Mühle erbauet, und vor einem Jahr verstorben, ist Benedikt *Veit, der sich mit dem, seinem Vatter unterm 11ten April 1739 außgefertigten Erbbestands­brief legitimiert, genießt in allen Stücken Freiheit, weil die Mühle zu dem Kirschbacher Freihof gehört; kann in die Hofweid 2 Kühe und 8 Schweine führen.”

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