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Amos, Johann Philipp
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1735 übernahm der Müller Johann Philipp *Amos die Steckweilerer Mühle aus der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Mül­ler Lazarus *Dietz; er war verheiratet mit Margaretha Catharina Dietz, der Tochter des Müllers auf der Steckweiler Mühle, Lazarus Dietz [Vgl. Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 4/2006 S. 14-16]. 1735, d.h. sechs Jahre nach dem Tod des Lazarus Dietz († 19:4:1729 Steckweiler), verkaufen die Eheleute Johann Ludwig Bock und dessen Ehefrau Anna Elisabetha, beide zu Cölln, „ihre Mühle zu Steckweiler, welche sie von ihrem Vater seligen Lazarus Dietz ererbt haben, ihrem Schwager Philipp Amos und Frau Margaretha Catharina und zur Mühl samt dem dabey liegenden Häußgen, geforcht die Straß und den dabey liegenden verfallenen Hausplatz die sog. Werkstatt und Stallung, sambt Recht und Gerechtigkeit und der zu­gehörigen Mühlgütlein ….“; letztere Grundstücke des „Mühlgütlein“ gehören wohl der Erbengemeinschaft nach Lazarus Dietz, be­stehend aus der Ehefrau des Dietz, Anna Margaretha von Bisterschied, Johannes Bornspitz und Hausfrau Maria Catharina zu Unken­bach und Peter Lippert und dessen Ehefrau Anna Catharina zu Steckweiler), solches allen überlassen sämtliche Erben ihrem Schwa­ger Philipp Amos für 1500 ad 350 fl.“ [Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 4/2006 S. 14]. 1741 befinden sich in den Steuerlisten der Landsberger Kellereirechnungen für den Bereich der „Stolzenberger Gemeinschaft“ und der zugehörigen Straf- und Frevelliste“ folgender Eintrag: „Wegen der durch den Müller Philipp Amoß zu Steckweiler neu zu erbau­enden Ohl Mühl“ [Vgl. Schattauer: Landsberger Kellereirechnungen [1585-1786] Frevel und Strafen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2010, S. 7; vgl. LA Speyer: Best B2 Nr. 1336]. 1756 wird in Steckweiler die Ölmühle des Philipp Amos erwähnt [Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 360]. Der Obergrehweiler Müller Philipp Amos und seine Frau Eva Catharina war am 4.8.1742 in St. Alban Paten bei der Taufe der Müllers­tochter Maria Catharina Leidinger (luth., geb. 31.07.1742 in St. Alban-Untermühle, ~ am 04.08.1742 in St. Alban, der Toch­ter des Müllers auf der Untermühle St. Alban, Christophel *Leidinger [Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 5.8.2011 unter Hinweis auf: Bühler, PRFK +++ ergänzen+++; vgl. Schläfer: Gerbacher und St. Albaner Familien- namen, Selbstverlag, Schifferstadt 1987; vgl. luth. Kirchenbuch St. Alban und Gerbach] und der Anna Barbara NN. [Vgl. Internetdatei http://www.familysearch.org]. +++klären: die Vornamen der Ehefrau werden unterschiedlich angegeben [Vgl. Ausführungen zum Müller NN. Amos]; Amos dürfte wohl kaum gleichzeitig eine neue Ölmühle in Steckweiler bauen und Müller in Gaugrehweiler sein; es dürfte sich wohl um unterschiedliche Personen handeln+++

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