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Haag, Johann Conrad
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um 1690 - 8.3.1769 Elmstein; luth; „kurpfälzischer Jäger“ und Erbauer der Haagschen Mühle in Appenthal; Sohn des Forstknechts in Appenthal [Johann] Lorentz Haag und der Klara Elisabeth NN.; 1711 wurde das Gelände in Appenthal dem Lorentz Haag übertra­gen, dessen Sohn Conrad Haag (1690- 8.3.1759) hier die Mahl- und Sägemühle errichtete [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 50, 161, 162]. Johann Conrad Haag wird urkundlich erwähnt als Jäger 1728/29. „hochedler kurpfälz. Jäger“, Forstknecht 1724-1749, Forstbedien­steter im Appenthal 1755-1757, Förster 1764-1769, wohnhaft Elmstein, ab etwa 1755 zu Appenthal, Erbauer der Mahlmühle („Haag­sche Mühle“), diese baut er als Mahl- und Sägmühle [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 161] 1723 ++ [Vgl. LA Speyer BestA2 Nr. 179/1] bzw. 1733 [Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 257] oder nach a.A. 1737 [Vgl. Ul­rich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 161] auf einem Erbbestandsplatz, nimmt 1732 an einer Versteigerung von Elmsteiner Grund­stücken teil [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 50, 161; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 950/4]; Ältestenprotokoll 30.8.1739: hat die Al­mosenwiese 2 Jahre lang gemäht und versteigert, weigert sich aber dafür zu zahlen; hat außerdem die herrschaftliche Pfarr­wiese durch einen Mühlgraben eigenmächtig stark geschädigt [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 161]. In der Mühlenrenovation des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 ist die Mühle in Appenthal aufgeführt [LA Speyer Be­stA2 Nr. 179/1] und unter Nr. 44 wie folgt beschrieben: „in der Apolonienthal bey Elmstein befindet sich eine Mahl und Seeg­mühl, welche der Conrath Haag in Anno 1723 neu erbaut hatt, dieße Mühl hatt 2 Rath, eines zum Mahlen, das andere zum Schnei­den, und ist auf einen Erbbestandsplatz ge­baut worden, gibt jährlich lauth einer vorgezeigten Quittung 4 Mltr. Korn Mühlpfacht in die Kelle­rey Neustadt sodan 3 fl Wasserfall in die Gefällverweserey, Mühl Brief noch Consens hat der Müller nicht, der jetzige Poß­sessor ist wie oben gemeldt Conradt Haag, Forstknecht zu Elmstein“ [Anm.: bei LA Speyer A2 Nr. 179/1 fol. 37 ist nur „Conrath“ angegeben, dagegen bei LA Speyer A2 Nr. 100/1 fol. 18 S. 14 „Conradt Georg“]. Bei einer Renovation der Gemarkungen Elmstein, Iggelbach und Appenthal im Jahr 1769 von der kurfürstlichen Hofkammer Mann­heim durchgeführt, ist festgehalten daß von Conrad Haag ein Wohnhaus samt Mahl- und Bordmühle und Garten in Appenthal be­steht. Die Gefällverweserei Neustadt erhält danach für das Sägewerk 3 Gulden und für die Mahlmühle die Kellerei Neustadt 3 Ma Korn. Vater des Müllers Johannes Haag (1745-1801) [Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, S. 16]. °° mit Maria Susanna NN., auch „Susanna Catharina“ 1758, irrtümlich auch „Anna Margaretha“ 1739 (6.9.1705 err. - 10.1.1777 Elm­stein im Alter von 71 J 4 M 4 T); aus der Ehe gehen 11 Kinder hervor [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 161]. Vater u.a. des Müllers Johannes *Haag (1745-1801) [Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Ge­schichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, S. 16; vgl. Ullrich: Einwohner von Elm­stein, a.a.O., S. 164]. Urkunden/Literatur: - LA Speyer Best. A2 Nr. 950/9: Vergabe von mehr als 10 Morgen Woogwiesen als Erbbestand an Konrad Haag, 1744, enthält Plan und Renovation

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