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Haag, Johann Friedrich
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24.6.1781 Appenthal – 23.5.1849 Appenthal im Alter von 67 J. 11 M.; prot.; Müller in Appenthal; Sohn des Müllers in Appenthal Jo­hannes *Haag (1745-1807) und der Maria Katharina Adrian; °° 18.1.1809 Elmstein mit Anna Margaretha Osterheld (14.11.1788 Elmstein – 25.7.1827 Appenthal im Alter von 39 J 8 M; Tochter von Kaspar Osterheld und Anna Maria Mattil aus Elmstein); aus der Ehe gehen 4 Kinder her­vor, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger Konrad Haag [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 168] [s. Conrad *Haag] und die Tochter Anna Ma­ria Haag (17.3.1811 Appenthal – 18.6.1863 Hochspeyer, °° 13.10.1835 in Elm­stein mit Friedrich Becker vom Münchhof/Hochspeyer; Mutter des Friedrich [2] *Becker, der nach dem Tod des kinderlos verstorbe­nen Conrad *Haag die Mühle in Appenthal übernahm) [Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 164; vgl. Neumer: Bürger­buch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 68]. Johann Friedrich Haag betrieb die Mühle in Appenthal nach dem Tod des Vaters ab 1807 selbständig und besaß außerdem eine Schrei­nerei; er nahm nach 1810 Veränderungen am Bachlauf zur Errichtung eines zweiten Mahlgangs vor, was zum Entzug von Wasser an den Wie­sen geführt hatte; weiterhin hatte er den aus 1604 stammenden Mühlenweiher aufgefüllt, Wiesen geschaffen und den Mühlenan­trieb von einem unterschlächtigen Wasserrad auf einen oberschlächtigen Antrieb geändert; 1841 beantragte er bei dem kgl. Landcom­misariat Neustadt die Genehmigung, neben seiner Mahlmühle ein Sägewerk einrichten und betreiben zu können und weiteres Mühlrad einsetzen zu dürfen; nachdem Bachanlieger Bedenken wegen der ausreichenden Bewässerung der Wiesen geäußert hatten, wurde das Gesuch 1842 abgelehnt; zu diesem Zeitpunkt war er 60 Jahre alt [Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Ap­penthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, S. 17]; Johann Friedrich Haag übergab unmittelbar nach Ablehnung des Gesuchs noch 1842 seine Mühle an den Sohn Conrad Haag [Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Ap­penthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, S. 17; vgl. Ullrich: Einwohner von Elm­stein, a.a.O., S. 168]. Die Mühle übernahm später sein Enkel Friedrich (2) *Becker (4.6.1837-30.11.1903 Appenthal) [Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbands­gemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 68].

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