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Oettinger, Martin
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zunächst Müller auf der Achatmühle in Neustadt; dann (wohl nach seiner Eheschließung mit der Witwe Helena Ott) bis vor 1826 Müller auf der Kronenmühle in Winzingen. °° mit Helena Ott, der Witwe des Müllers auf der Kronenmühle Winzingen, Johannes Weber (err.) [Anm.: der Nachname der Ehefrau wird bei Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286 mit „Blenck, geb. Ott“ angegeben; nach Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44 war sie in 1. Ehe mit dem Müller auf der Kronenmühle Winzingen, Johannes Weber, verheiratet. Ihre Tochter aus der 1. Ehe, Maria Ursula Weber war mit dem Müller auf Achatmühle, Jacob Blenck, verheiratet]; zuletzt um 1826 in Klingenmünster wohnhaft [Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44]. Ab 1796 Müller auf der ehemaligen Achatmühle in Neustadt. 1791 verkauften die Brüder Bracher die Mühle an den Papiermüller Georg Adam *Lorch. Diesem wurde die beabsichtigte Errichtung einer Papiermühle nicht genehmigt, statt dessen errichtete er eine Walkmüh­le. 1796 verkaufte seine Witwe die ehemalige Achat­schleife an den Müller Oettinger, der dort eine Mahlmühle mit 2 Gän­gen baute [Vgl. Die Rheinpfalz vom +++klären:; in Sammlung PRFK Ludwigshafen Archiv Mühlen; vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286]. 1804 errichtet der Müller Martin *Edinger/Öttinger auf der Achatmühle einen 2. Mahlgang, auf dem Frucht für die Gäubauern [Anm.: der Gäu ist eine Landschaft in der Pfalz, welche die Dörfer Lachen-Speyerdorf, Geinsheim, Gommersheim, Böbingen, Alt­dorf, Freimers­heim, Groß- und Kleinfischlingen sowie Venningen umfasst] gemahlen wird [Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. Neuenhaus: Achatmühle, a.a.O.]. In den nächsten Jahren betreiben Hele­na „Blenck“ geb. Ott und Martin Öttinger (*Edinger) die Achatmühle gemeinsam [Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1052]. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 23.2.1823 wird die freiwillige Versteigerung der Cronenmühle annonciert: „Die sogenannte Cronenmühle an der Flößbach zu Winzingen bestehend in einem vollkommenen neuen steinernen Wasserbau mit zwen neuen Mahlgäng­en und Schälmühle, einer Schwingmühle und Säuberer, einem großen Spelzenbüt, und neben demselben in zwey großen Stu­ben, enthaltend im untern Stock eine große Stube, Mühlkammer und Küche, in dem zweiten Stock links des Gangs eine Stube und Stu­benkammer, und rechts desselben eine große Stube …Zugleich werden auch mehrere den Oettingerischen Eheleuten gehörigen Güters­tücke zusammen ca. 14 Morgen Aecker Wiesen und Weinberge in Winzingen und den benachbarten Gemarkungen gelegen, auf Eigent­hum versteigert“ [Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Nr. 55 vom 23.2.1823, S. 263]. Zum familiären Hintergrund der Versteigerung heißt es in einer anderen Versteigerung in Winzingen: „Im Gefolg [eines] Urtheils des Kö­niglichen Bezirksgerichts zu Frankenthal vom [1.3.1823]; auf Ansuchen von a. Martin Oettinger, Müller, ehemals auf der Kronen­mühle zu Winzingen, dermalen in Klingenmünster wohnhaft eigenen Namens handelnd; b. Sebastian Weber, Müller, zu Neidenfels wohnhaft; c. Jacob Blenck, Müller, auf der Agatmühle zu Neustadt an der Haardt wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Ma­ria Ursula Weber vertretend … d. Johannes Herrmann, Bäcker, zu Esthal wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Katharina Weber vertretend, sämmtliche (Weber) als Erben ihrer verstorbenen Mutter, Helena geb. Ott, welche in erster Ehe mit Johannes We­ber, bey Lebzeiten Mül­ler zu Winzingen und in letzter Ehe mit gedachtem Oettinger verehelicht …, als Gläubiger … “ [Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44].

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