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Walter, Johann Wilhelm (2)
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1702 Edenkoben – 1756 Edenkoben; Müller auf der Eichmühle/Steegmühle Edenkoben; Sohn des Müllers auf der Steegmühle Jo­hann Wilhelm (1) *Walter [Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 290]. Walter war zugleich Betreiber der Woogwiesmühle, der benachbarten Ölmühle und der von seinem Schwiegervater erbaute „Neu-Mühle“. Spätestens seit 1740 hatte er als Beständer auf der Schultzenmühle den Müller Johannes *Schmidtknecht aus Coburg der bis 1737 in Walsheim selbst eine Mühle besessen hatte [Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 288; Anm. Urschbach bezeichnet den „Johannes Schmidtknecht“, als „Johann“ S]. Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben [LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. ]: “ist anno 1734 durch den Jacob Neu mit Consens churf. Hofkammer als eine Öhl oder Mahl Mühle zu bauen angefangen worden. Hat vermög in Händen habende Consens ein und vor allemahl 2 fl Recognition in die Ge­fällverweserey zahlen müssen, so dann alle Jahr 2 Malter Korn in die Kellerei Neustadt, welche in anno 1736 das erste Mahl ist gelei­stett worden, diese Mühl hatt nur ein Gang und ist mit 40 fl Schatzungs Capital belegt, der jetzige Poßser ist Wilhelm Walter. Sons­ten ledig und eigen. Er ist auch Betreiber der Ölmühle in Edenkoben. Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hör­fauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt beschrieben [LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. ]: “Noch befindt sich ein Ohligmühl zu Edenkoben; ist mit Consens churfürst­lich hochlöbl. Hofcamer in Anno 1725 durch den Wilhelm Walter auf sein Eigenthumbsplatz neu gebaut worden, gibt jährlich in die Ge­fällverweserey laudt einer vorgezeigten Quittung 7fl 30 Xer Recognition und ist solches biß daher richtig abgetragen worden; der jetzige Poßser ist Wilhelm Walter ein Sohn des obigen Wilhelm Walter.“ °° 10.7.1726 mit Anna Barbara Neu; Schwiegersohn des Edenkobener Müller Jacob Neu, der 1734 mit dem Bau der Neumühle in Eden­koben begonnen hatte [Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. ; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 288; vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 365].

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