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Achenbach, Johann Heinrich (10)
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geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). 1644 stud. Zürich(vgl. Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 127); 1649/57 französisch-reformierter Pfarrer(vgl. Biun­do: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10) bzw. ab 1.7.1650 deutscher u. franz. ref. Pfarrer in Otterberg, ab 1657 nur noch deutsch-reformierter Pfarrer(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79), 1657/59 deutsch-reformierter Pfarrer in Otterberg, 1659/63 Langenlonsheim(vgl. Biun­do: Pfar­rerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). 1644 stud. Zürich(vgl. Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 127); 1649/57 französisch-reformierter Pfarrer(vgl. Biun­do: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10) bzw. ab 1.7.1650 deutscher u. franz. ref. Pfarrer in Otterberg, ab 1657 nur noch deutsch-reformierter Pfarrer(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79), 1657/59 deutsch-reformierter Pfarrer in Otterberg, 1659/63 Langenlonsheim(vgl. Biun­do: Pfar­rerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). Der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach begleitete am 19.6.1656 im Kaiserslautern die zum Tode verurteilte Ursula Weilerbacher zur Richtstatt. Die verwitwete Ursula Weilerbacher war mit dem Hofschuhmacher Ludwig Müller wiederverheiratet und wurde des Ehebruchs bezichtigt. Um sich ihrer Festname zu entziehen, lief sie zu der Bresche, welche die Kaiserlichen 1635 in die Kaiserslauterer Stadtmauer geschossen hatten und stürzte sich in den tiefen Stadtgraben an der Ludwigstraße. Trotz der dabei erlittenen schweren Rückenverlet­zungen erhielt der Scharfrichter in Kaiserslautern Stephan Ostermeyer den Befehl, die Verletzte solang zu foltern, bis sie ein Schuldge­ständnis abgelegt hatte. Die Angeklagte wurde daraufhin zum Tode verurteilt. In Vertretung des erkrankten Pfarrers und Inspektor Paul Heuser tröstete und begleitete der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach die Todeskandidatin am 19.6.1656 zur Richtstatt. Obwohl sie drei „unerzogenen“, d.h. minderjährige Waisenkinder hinterließ, hatte die Fürstin und Pfalzgräfin Eleonore keinen Gebrauch von ihrem Begnadigungsrecht gemacht(vgl. Herzog: Scharfrichter und Wasenmeister in Kaiserslautern; in: PRFK 1995, S. 171). geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). 1644 stud. Zürich(vgl. Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 127); 1649/57 französisch-reformierter Pfarrer(vgl. Biun­do: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10) bzw. ab 1.7.1650 deutscher u. franz. ref. Pfarrer in Otterberg, ab 1657 nur noch deutsch-reformierter Pfarrer(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79), 1657/59 deutsch-reformierter Pfarrer in Otterberg, 1659/63 Langenlonsheim(vgl. Biun­do: Pfar­rerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). Der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach begleitete am 19.6.1656 im Kaiserslautern die zum Tode verurteilte Ursula Weilerbacher zur Richtstatt. Die verwitwete Ursula Weilerbacher war mit dem Hofschuhmacher Ludwig Müller wiederverheiratet und wurde des Ehebruchs bezichtigt. Um sich ihrer Festname zu entziehen, lief sie zu der Bresche, welche die Kaiserlichen 1635 in die Kaiserslauterer Stadtmauer geschossen hatten und stürzte sich in den tiefen Stadtgraben an der Ludwigstraße. Trotz der dabei erlittenen schweren Rückenverlet­zungen erhielt der Scharfrichter in Kaiserslautern Stephan Ostermeyer den Befehl, die Verletzte solang zu foltern, bis sie ein Schuldge­ständnis abgelegt hatte. Die Angeklagte wurde daraufhin zum Tode verurteilt. In Vertretung des erkrankten Pfarrers und Inspektor Paul Heuser tröstete und begleitete der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach die Todeskandidatin am 19.6.1656 zur Richtstatt. Obwohl sie drei „unerzogenen“, d.h. minderjährige Waisenkinder hinterließ, hatte die Fürstin und Pfalzgräfin Eleonore keinen Gebrauch von ihrem Begnadigungsrecht gemacht(vgl. Herzog: Scharfrichter und Wasenmeister in Kaiserslautern; in: PRFK 1995, S. 171). °° mit Maria NN. (diese erw. 1650/59)(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79). geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). 1644 stud. Zürich(vgl. Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 127); 1649/57 französisch-reformierter Pfarrer(vgl. Biun­do: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10) bzw. ab 1.7.1650 deutscher u. franz. ref. Pfarrer in Otterberg, ab 1657 nur noch deutsch-reformierter Pfarrer(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79), 1657/59 deutsch-reformierter Pfarrer in Otterberg, 1659/63 Langenlonsheim(vgl. Biun­do: Pfar­rerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). Der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach begleitete am 19.6.1656 im Kaiserslautern die zum Tode verurteilte Ursula Weilerbacher zur Richtstatt. Die verwitwete Ursula Weilerbacher war mit dem Hofschuhmacher Ludwig Müller wiederverheiratet und wurde des Ehebruchs bezichtigt. Um sich ihrer Festname zu entziehen, lief sie zu der Bresche, welche die Kaiserlichen 1635 in die Kaiserslauterer Stadtmauer geschossen hatten und stürzte sich in den tiefen Stadtgraben an der Ludwigstraße. Trotz der dabei erlittenen schweren Rückenverlet­zungen erhielt der Scharfrichter in Kaiserslautern Stephan Ostermeyer den Befehl, die Verletzte solang zu foltern, bis sie ein Schuldge­ständnis abgelegt hatte. Die Angeklagte wurde daraufhin zum Tode verurteilt. In Vertretung des erkrankten Pfarrers und Inspektor Paul Heuser tröstete und begleitete der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach die Todeskandidatin am 19.6.1656 zur Richtstatt. Obwohl sie drei „unerzogenen“, d.h. minderjährige Waisenkinder hinterließ, hatte die Fürstin und Pfalzgräfin Eleonore keinen Gebrauch von ihrem Begnadigungsrecht gemacht(vgl. Herzog: Scharfrichter und Wasenmeister in Kaiserslautern; in: PRFK 1995, S. 171). °° mit Maria NN. (diese erw. 1650/59)(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79). Literatur: geb. Kreuznach - † 12.3.1663 Langenlonsheim; Sohn des Pfarrers und Inspektors Georg *Achenbach und Martha N. († Kreuznach 20.12.1659) [Anm.: die Ehefrau von Pfarrer Georg Achenbach wird bei Anthes [vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lu­therischen Pfarrei 1684-1798 zu Mei­senheim am Glan, Bd. 1 S. 429] als 'Maria' genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). 1644 stud. Zürich(vgl. Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 127); 1649/57 französisch-reformierter Pfarrer(vgl. Biun­do: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10) bzw. ab 1.7.1650 deutscher u. franz. ref. Pfarrer in Otterberg, ab 1657 nur noch deutsch-reformierter Pfarrer(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79), 1657/59 deutsch-reformierter Pfarrer in Otterberg, 1659/63 Langenlonsheim(vgl. Biun­do: Pfar­rerbuch, a.a.O., S. 2 Nr. 10). Der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach begleitete am 19.6.1656 im Kaiserslautern die zum Tode verurteilte Ursula Weilerbacher zur Richtstatt. Die verwitwete Ursula Weilerbacher war mit dem Hofschuhmacher Ludwig Müller wiederverheiratet und wurde des Ehebruchs bezichtigt. Um sich ihrer Festname zu entziehen, lief sie zu der Bresche, welche die Kaiserlichen 1635 in die Kaiserslauterer Stadtmauer geschossen hatten und stürzte sich in den tiefen Stadtgraben an der Ludwigstraße. Trotz der dabei erlittenen schweren Rückenverlet­zungen erhielt der Scharfrichter in Kaiserslautern Stephan Ostermeyer den Befehl, die Verletzte solang zu foltern, bis sie ein Schuldge­ständnis abgelegt hatte. Die Angeklagte wurde daraufhin zum Tode verurteilt. In Vertretung des erkrankten Pfarrers und Inspektor Paul Heuser tröstete und begleitete der Otterberger Pfarrer Heinrich Achenbach die Todeskandidatin am 19.6.1656 zur Richtstatt. Obwohl sie drei „unerzogenen“, d.h. minderjährige Waisenkinder hinterließ, hatte die Fürstin und Pfalzgräfin Eleonore keinen Gebrauch von ihrem Begnadigungsrecht gemacht(vgl. Herzog: Scharfrichter und Wasenmeister in Kaiserslautern; in: PRFK 1995, S. 171). °° mit Maria NN. (diese erw. 1650/59)(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfarrerbuch, Buchstabe A; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1974, S. 79). Literatur: - Meyrat, Walter: "Die Unterstützung der Glaubensgenossen im Ausland durch die reformierten Orte im 17. und 18. Jh. (Bern 1941), S. 253 (zum Stud. 1644 in Zürich)

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