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Computergenealogie

Newsletter 08/2018
  1. DES: Adressbücher

    Vom Adressbuch Landkreis Brieg 1911 wurde vor einiger Zeit nur die Gemeinde Großneudorf offline bearbeitet. Nun soll nun das gesamte Buch mit Hilfe vom DES abgeschrieben werden. Das Projekt ist einfach zu erfassen und deshalb für Neueinsteiger bestens geeignet. (Joachim Buchholz)

    DES: Polizeiblätter

    Vom Polizei- und Gerichts-Anzeiger für Königsberg und die Provinz Ostpreußen steht der vierte Band (1890) zur Erfassung bereit. In den ersten drei Bändern sind auf 1250 Seiten 4100 Personen erfasst worden. Es gibt online nur 7 Jahrgänge in der Zeit von 1885 - 1893. Die Bände 1886 und 1887 sind nicht zu finden. Es gibt online nur 8 Jahrgänge in der Zeit von 1885 - 1894. Die Bände 1886 und 1887 sind nicht zu finden.

    Veröffentlicht werden:

    Steckbriefe gegen flüchtige Angeschuldigte und Verurteilte wegen begangener Verbrechen
    * Spähausschreiben gegen unbekannte Täter wegen bedeutender Verbrechen
    * Ausschreiben zur Auffindung von Zeugen, die auf anderem Wege nicht gefunden wurden
    * Beschreibungen aufgefundener unbekannter Personen
    * Widerrufe und Erledigungen erlassener Bekanntmachungen
    * Landesverweisungen
    * Mitteilungen über das Entweichen von Personen aus Straf- oder Polizeianstalten
    * und ein paar weitere Bekanntmachungen

    Zur Erfassung geht es hier (Jörn Bartels)

    DES: Sterberegister Köln

    Über 400.000 Personen aus 124.000 Urkunden der Kölner Sterbeurkunden der Kölner Innenstadt aus dem Zeitraums 1876-1938 sind bis Anfang August erfasst worden. Damit haben die 92 Teilnehmer über 90 % der Personendaten aus den zur Erfassung angebotenen Urkunden abgeschrieben.

    DES: JuWeL

    Im Crowdsourcing-Projekt JuWeL (Juden- und Dissidentenregister in Westfalen und Lippe) hat die dritte Phase mit den Registern aus Ostwestfalen begonnen. Bisher wurden 65.000 Einträge von 24 fleißigen Freiwilligen abgeschrieben, die hier durchsuchbar sind.

    DES: Österreichisch-ungarische Verlustlisten

    Die Erfassung der österreichisch-ungarischen Verlustlisten des Ersten Weltkrieges macht dank der erfolgreichen Kooperation des Vereins für Computergenealogie, Familia Austria, Landesbibliothek Oberösterreich, AkdFF, AkuFF große Fortschritte: 850.000 Einträge auf etwa 12.000 Seiten sind von 112 Teilnehmern erfasst worden. Seit Juli 2018 unterstützen auch die Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher (VSFF) und das Kroatische Staatsarchiv dieses Projekt. Dank der automatischen OCR-Lesung geht die Erfassung deutlich schneller voran, da die so erfassten Daten lediglich ergänzt und berichtigt werden müssen. Auf der Webseite von Familia Austria ist der Erfassungsstand übersichtlich nach den in den Jahren 1914-1919 erschienenen Heften dargestellt: Ca. 200 der über 709 Hefte sind komplett erfasst, weitere 500 Hefte zum Teil. Die meisten Verluste wurden für das Kronland Ungarn mit bisher ca. 170.000 Gefallenen ermittelt. Alle erfassten Daten stehen im Datenerfassungsprojekt sofort online zur Suche zur Verfügung. Zahlreiche Auswertungen nach Namen, Orten, Gebieten und Regimentern sind möglich. GJ

    Familienanzeigen

    Im Juli wurden 6927 Familienanzeigen eingespielt. Die hinzugefügten Anzeigen im Juli kommen aus den Bereichen: Bochum - Bremen - Bremerhaven - Flensburg - Fulda - Hamburg - Husum - Köln - Mittelsachsen - Nordöstliches Ruhrgebiet - Osterrode - Rhein-Sieg-Kreis - Rotenburg - Schwarmstedt - Stade - Sylt - Überregional - Unterer Niederrhein - Vaihingen/Enz - Walsrode - Wesel - Wetteraukreis - Würzburg - Zwickauer Land.
    Die Datenbank enthält insgesamt 3.991.685 Datensätze. Allen Helfern, die sich bei den heißen Temperaturen an die Erfassung gemacht haben, ein großes Dankeschön. (Helga Scabell)
  2. Die Meldung im CG-Newsletter über Oppeln gab die Anregung, bei Silius Radicum anzufragen und die Genehmigung dafür zu bekommen, den Aufruf an Freiwillige für das Indexierungsprojekt zu veröffentlichen: Der oberschlesische Ahnenforscherverein Silius Radicum, welcher sich der Indexierung von Kirchenbüchern und Zivilstandsregistern aus Oberschlesien verschrieben hat, sucht derzeit noch nach Freiwilligen für sein Indexierungsprojekt. Die Indices werden dann bei Geneteka kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Wer sich vorab ein Bild von der Indexierungsarbeit machen möchte, kann hier die deutschsprachige Indexierungsanleitung und -tabelle einsehen. Bei Interesse einfach eine E-Mail an siliusradicum@wp.pl schicken. (Michael Schätzlein)
  3. Die Version 2.2 von AGS mit Omega Version 5 Revision 641 ist seit Juli verfügbar. Die wesentlichen Neuerungen von AGS 2.2 gegenüber AGS 2.1 sind:

    * Zahlreiche neue oder erweiterte Einstellungen für Omega-5-Auswertungen
    * Erweiterungen und Korrekturen beim Gedcom-Import nach Omega 5
    * Der AGS-Navigator merkt sich bis zum nächsten Programmstart, ob Einträge auf- oder zugeklappt sind.
    * Verbesserte Bedienung und weitere Einstellungen beim Editor
    * Verbesserungen bei der Bedienung und Behebung von Fehlern

    Alle Neuerungen sind hier zu finden. (Boris Neubert)
  4. Die kostenlose Software Gramps, die ursprünglich für Linux und UNIX-Systeme entwickelt und auch auf Windows- und Mac-Rechner portiert wurde, steht in einer neuen Version 5.0.0 zur Verfügung. Neu sind die Möglichkeit zur Auswahl verschiedener Backend-Datenbanken, neue Kreis-Ahnentafeln und Farbschemata, verschiedene Formate für Daten und Orte und viele weitere Verbesserungen.
  5. Andreas Meininger hat auf seiner Homepage die im Amtsblatt des Reichspostministeriums. Bekanntmachungen der deutschen Reichspost, Ausgabe B, Band 2, Seiten 409-950, Jahrgang 1941, Berlin, den 1. Juli, Nr. 61 bis 31. Dezember, Nr. 127, veröffentlichten „Verlustlisten“ der Postmitarbeiter im Zweiten Weltkrieg in alphabetisierter Form abgeschrieben. (via Archivalia-Blog)